DER FÜHRER FÜR
AUSGEWACHSENE HUNDE
VON EUKANUBA
Auch wenn Ihr Hund kein Welpe mehr ist, können Sie
als Besitzer noch ein Paar Tricks gebrauchen
Wenn der geliebte Vierbeiner stirbt
Die meisten von uns werden schon einmal einen lieben Verwandten oder ein Haustier verloren haben und wissen, wie schmerzhaft ein solcher Verlust ist. Für viele Leute ist das so schlimm, dass sie noch Jahre danach immer wieder daran denken. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn man die Entscheidung treffen musste, sein Haustier einschläfern zu lassen: Logischerweise hat man dann Schuldgefühle, weil man selbst das Todesurteil gesprochen hat, auch wenn das Tier todkrank war und so von seinen Schmerzen erlöst wurde.
Trauer unterscheidet nicht zwischen Mensch und Tier
Manche Leute finden, dass ein Hund bloß ein Hund ist, für uns jedoch gehören sie zur Familie. Deshalb fällt uns der Abschied für immer auch so schwer. Wichtig ist, dass wir unsere Gefühle zulassen und trauern. Wie lange die Trauerzeit dauert, ist unterschiedlich. Verwandte und Freunde können helfen, den Verlust zu verarbeiten, und wir sollten diese Hilfe annehmen. Psychologen sagen, dass es fünf Trauerphasen gibt:
- Leugnen: Ich kann nicht glauben, dass mein Haustier krank ist bzw. gestorben ist.
- Wut: Ich fühle mich verraten, weil mein Hund mich im Stich lässt (gelassen hat); ich lasse meine Verzweiflung an Familienmitgliedern aus, denen jegliches Mitgefühl zu fehlen scheint.
- Betteln: Wenn ich viel Geld für Tiermedizin ausgebe, wird mein Hund bestimmt nicht sterben. (Oder wenn ich mich in die Arbeit stürze, spüre ich die Trauer nicht.)
- Depression: Ich bin so traurig, warum sollte ich also nicht einfach auf der Couch liegen bleiben?
- Erkenntnis: Mein Hund stirbt/ist gestorben, und ich akzeptiere das.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Erinnerung an Ihren vierbeinigen Freund aufrecht erhalten können. Das wird Ihnen bei der Trauerbewältigung helfen. Beispiele:
- Tagebuch über den Hund schreiben oder ein Fotoalbum erstellen
- Einen Baum pflanzen oder eine Vogeltränke als gegenständliche Erinnerung kaufen
- Einem Tierschutzverband eine Spende zukommen lassen
- Sich freiwillig in einem Tierschutz- oder Hundeverein engagieren
Nur Sie wissen, wann Sie bereit sind, ein neues Haustier aufzunehmen und zu lieben. Wenn Sie sich für einen neuen Mitbewohner entscheiden, dürfen Sie nicht vergessen, dass jedes Tier anders ist. Auch wenn Sie einen Welpen derselben Rasse nehmen, wird er eine andere Persönlichkeit haben als ihr verstorbener Hund. Wenn Sie das berücksichtigen, werden Sie dem neuen Hund ein liebevolles Zuhause geben können.
Ein Haustier zu verlieren, stellt das Leben auf den Kopf - lassen Sie sich das nicht ausreden. Auch wenn es schwierig ist, wir müssen damit fertig werden und loslassen können. Das wird uns helfen weiterzumachen, und schließlich hätte das auch Ihr bester Freund so gewollt.
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