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10 wertvolle Tipps zur Pflege Ihres Welpen
Wenn Sie sich einen Welpen zulegen, werden Sie wahrscheinlich bald die ersten Seufzer ausstoßen und entweder die jugendliche Dynamik Ihres Neulings bewundern oder versuchen, das Schlimmste zu verhindern. In dieser Lage werden Sie wohl wenig Ruhe finden, um sich mit langatmigen Artikeln berühmter Haustierforscher über das Verhalten von Hunden die Zeit zu vertreiben. Deshalb hier kurz und bündig unsere Top-10-Hitliste der Dinge, die Sie wissen sollten über Ihren kleinen Racker. Los geht's: Er muss schon wieder pinkeln.
1. Machen Sie Ihr Heim "Welpenfest": Wenn Ihr kleiner Kumpel bereits zum zweiten Mal versucht, die Kabel an Ihrem Computer durchzunagen, dann haben Sie ein Problem. Welpen kauen instinktiv auf allem herum, was ihnen in die Quere kommt, um ihre Zähne zu schärfen. Dazu gehören auch Drähte, Kabel und alle sonstigen gefährlichen Sachen. Bringen Sie daher all die Dinge in Sicherheit, die Sie auch vor Kleinkindern in Sicherheit bringen müssten. Vergewissern Sie sich auf Händen und Füßen (also auf seiner Augenhöhe) davon, dass Sie auch wirklich nichts übersehen haben.
2. Bringen Sie Ihrer Familie schonend bei, was auf sie zukommt. Lassen Sie den Kleinen nicht gleich vier Stunden, nachdem Sie ihn beim Züchter abgeholt haben, ungehemmt die Geburtstagsfeier Ihres Schwagers aufmischen. Machen Sie ihn erst einmal ein paar Wochen lang mit seiner neuen Umgebung bei Ihnen vertraut und stellen Sie ihn dann nach und nach Ihrem sozialen Umfeld vor. Auch Zuhause sollten Sie die Sache gemächlich angehen lassen. Halten Sie ihn die ersten zwei Tage zunächst in einem einzigen Raum und lassen Sie ihn dann das übrige Heim erkunden. Bereits vorhandene tierische "Platzhirsche" können ihm erste Besuche abstatten, um ihn durch die sicheren Gitter seines Zwingers hindurch erst mal einige Tage lang zu beschnuppern. Nur keine Sorge: Sie haben später immer noch jede Menge Zeit für Familienfotos.
3. Füttern Sie ihn nicht mit Nahrungsmitteln "für Menschen": Sicher, Ihr Vater bereitete dem Cocker Spaniel, den Sie früher Zuhause hatten, immer Rührei zum Frühstück. Aber deshalb ist Taffy wahrscheinlich auch nicht sehr alt geworden. Lassen Sie nun solche Kindereien und kaufen Sie Eukanuba. Unsere Hundenahrung ist auf die gewichts- und ernährungsspezifischen Erfordernisse Ihres Welpen abgestimmt. Sie besteht aus einer ausgewogenen Mischung von Eiweißen, Kohlenhydraten - und sogar Antioxidantien.
4. Bringen Sie ihm bei, richtig stubenrein zu sein. Wenn Sie dem Kleinen mal hinterherputzen müssen, weil er irgendwo hingepieselt hat, ist das nicht so tragisch. Unschön ist allerdings, sich die nächsten 12 Jahre systematisch das Wohnzimmer versauen zu lassen. Sorgen Sie daher frühzeitig dafür, Ihr Haustier stubenrein zu bekommen. Das erfordert Disziplin von Ihrer Seite, und zwar konstant. Vergessen Sie nicht die Belohnung, wenn er sein Geschäft am richtigen Platz verrichtet. Und selbst wenn es drei Uhr in der Früh ist: Seien Sie ihm nicht böse, wenn er es richtig gemacht und Sie alarmiert hat, um auf's Hundeklo zu kommen.
5. Bringen Sie dem Heißsporn Anstand bei. Sie können es sich nicht leisten, dass Ihr Welpe nach dem Kindermädchen schnappt. Sonst müssen Sie womöglich selbst Zuhause bleiben und Kind und Hund hüten. Nehmen Sie sich jetzt Zeit für Ihren Junghund und gehen Sie mit ihm ausgiebig in den Park, wo er den gesitteten Umgang mit den unterschiedlichsten zwei- und vierbeinigen Zeitgenossen üben kann.
6. Schärfen Sie ihm Gehorsam ein. Sie werden wesentlich mehr Freude an Ihrem Welpen haben, wenn er Ihnen nicht mit ständigem Gekläff, Gebettel und an Ihnen hoch springen auf den Wecker geht. Nehmen Sie sich daher täglich Zeit, um ihm die wichtigsten Kommandos einzuschärfen: Komm her! Sitz! Ruhe! Bleib! usw. Dann können Sie ihn sogar mit zur Modenschau auf der Strandpromenade mitnehmen.
7. Lassen Sie das Weibchen sterilisieren. Kümmern Sie sich um diese Angelegenheit, es sei denn Sie wollen unbedingt Hundezüchter werden. Diese Art von Biologieunterricht hat zwar bestimmt einen hohen Unterhaltungswert bei der gesamten sechsten Klasse, aber Sie sollten bedenken, dass hinterher die unappetitliche Aufräumarbeit wahrscheinlich an Ihnen hängen bleibt. Wenn Sie nicht vorbeugen, kann Sie die Angelegenheit um einigen Schlaf bringen. Vor allem, wenn sich Ihre 12-jährige Tochter mit Händen und Füßen dagegen wehrt, auch nur eines der vier Jungen herzugeben.
8. Lassen Sie das Männchen kastrieren. Wenn die Nachbarn für Ihren Geschmack etwas zu zurückhaltend sind, dann warten Sie mal ab, bis Ihr Golden Retriever ihren edlen Tibet Terrier geschwängert hat.
9. Halten Sie Ihren Hund fit. Je nach Rasse brauchen Welpen eine ordentliche Portion Bewegung, um in guter physischer und mentaler Verfassung zu bleiben. Beginnen Sie Ihren Tag frühmorgens mit einem längeren gemeinsamen Spaziergang und gönnen Sie ihm abends an der Leine eine Runde um den Block. Das gibt ihm Gelegenheit, überschüssige Energie abzubauen, die er sonst an Ihren neuen Sofakissen auslassen würde. Außerdem können Sie sich so den Eintritt für Ihr Fitnessstudio sparen.
10. Nehmen Sie sich Zeit zum spielen mit Ihrem jungen Stürmer. Welpen sind in hohem Maße soziale Herdenwesen und brauchen deshalb für eine bestimmte Zeit am Tag Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Entspannen Sie sich gemeinsam mit Ihrem vierbeinigen Mitbewohner und spielen Sie Ball mit ihm, bringen Sie ihm etwas Neues bei oder balgen Sie sich mit ihm auf dem Sofa. Studien haben gezeigt, dass Beziehungen zu Haustieren stressmindernde Wirkung haben. So profitiert auch Ihr eigenes Wohlbefinden davon. Legen Sie also auch einmal Ihre Tagespflichten für eine Weile beiseite und gehen Sie mit dem Tier nach draußen, damit es sein Geschäft verrichten kann. Vergessen Sie auch die kleinen Belohnungen für Ihren Erziehungsbefohlenen nicht.
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