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Welpenführer von
Eukanuba

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Dem Welpen seine Trennungsängste nehmen

Es gab bestimmt Momente, in denen auch Sie solche Ängste verspürt haben - vielleicht nachdem Ihre Eltern Sie in Ihrer Studentenbude abgesetzt hatten und Sie feststellen mussten, dass Sie jetzt auf sich alleine gestellt sind? Oder vielleicht auch letzten Herbst, als Sie mit Ihrem Kind an der Bushaltestelle standen und es zum ersten Mal die viel zu großen Stufen des Schulbusses hinaufklettern musste, der es in den Kindergarten bringen würde. Egal, wer Sie sind und wann Sie dieses Gefühl verspürt haben, solche Anflüge von Trennungsangst werden Sie nie vergessen. Das plötzliche Gefühl der Einsamkeit kommt von ganz innen, und das Bedürfnis, einfach die Hand auszustrecken und festhalten zu wollen, ist übermächtig. Wir als Menschen können uns erklären, wie und warum Trennung schmerzt. Wir kennen den Lauf des Lebens und können damit meist ohne Probleme umgehen.

Menschen sind aber nicht die einzigen, die mit Trennungsängsten zu kämpfen haben, auch Welpen geht es so.

Kein Wunder, denn sie werden von ihrer Mutter und ihren Geschwistern getrennt, und das einzige Zuhause, das sie kannten, wird ihnen genommen. Der Welpe hat möglicherweise Angst. Und fühlt sich einsam. Er klammert sich dann an das, wo er sich sicher, geborgen und glücklich fühlt - bei Ihnen. Wenn Sie also morgens zur Arbeit gehen oder den ganzen Tag auf dem Fußballplatz sind, trauert Ihr Hund. Im Gegensatz zu uns Menschen kommt er damit nicht gut klar. Deshalb kann es sein, dass er sabbert, hechelt, sich die Seele aus dem Leib bellt, in die Wohnung macht oder Sachen kaputt macht. Möglicherweise versucht er auch, aus der Wohnung zu flüchten. Es gibt glücklicherweise ein paar Tricks, wie Sie Ihrem Vierbeiner die Angst nehmen können. So geht's:

Herausfinden, wo die Trennungsangst herkommt 

Die meisten Welpen können sich ganz gut auf ihr neues Leben einstellen. Alte Ängste verschwinden schnell, wenn sie die Abläufe in Ihrem Haushalt kennen. Bei jedem 15. Haustier jedoch bleiben die Trennungsängste. Wie erkennt man, ob das Tier unter Trennungsangst leidet? Tierärzte sagen, dass die oben beschriebenen Verhaltensweisen bei Tieren, die unter chronischer Trennungsangst leiden, in den ersten 30 Minuten nach Verlassen der Wohnung auftreten. Außerdem passiert das jedes Mal, wenn der kleine Hund alleine gelassen wird.

Wie Sie helfen können 

  • Seien Sie einfühlsam. Kleine Hunde, die unter Trennungsangst leiden, sind nicht ungezogen oder böse. Bestrafen Sie das Tier nicht, und schließen Sie es nicht ein. Beide Taktiken können nach hinten losgehen und das Problem verschlimmern.
  • Lenken Sie das Verhalten des Hunds in eine andere Richtung. Legen Sie ein Leckerli in die Hundehütte, oder geben Sie dem Hund ein neues Spielzeug, bevor Sie das Haus verlassen. Sie können auch versuchen, dem Hund vorher etwas zu fressen zu geben, weil Welpen mit vollem Magen entspannter sind als hungrige.
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht unnötig oft und lange alleine. Wenn Ihre Stimme und Ihre Körpersprache sagen, dass "alles im grünen Bereich ist", wird das Tier Ihnen glauben.
  • Engagieren Sie einen Hundesitter, oder bringen Sie Ihren Vierbeiner in den Hundekindergarten, damit er Gesellschaft hat, wenn Sie nicht da sind.
  • Bringen Sie Ihrem Hund bei, dass Kommen und Gehen ganz normale Abläufe sind. Geben Sie ihm ein Leckerli, und gehen Sie dann für eine oder zwei Minuten aus dem Haus. Der Hund wird Ihr Weggehen dann mit etwas Schönem verbinden (oder zumindest versüßt das Leckerli die Sache). Verlängern Sie dann nach und nach die Zeit, in der Sie weg sind, bis das Tier besser damit klarkommt.

 

Professionelle Hilfe suchen

Manche Tiere kommen von ihrer Trennungsangst nicht los. (Rassen wie der Weimaraner sind bekannt dafür, dass sie auch dann noch unter Trennungsangst leiden, wenn sie längst ausgewachsen sind.) Diese Tiere brauchen ganz viel Zuneigung, und vielleicht auch ärztliche Hilfe. In Extremfällen können auch Beruhigungsmittel verschrieben werden (aber nicht als langfristige Lösung). Auch professionelle Tiertrainer können helfen.

Genau wie wir sind auch Welpen soziale Wesen. Es ist ganz normal, dass sie ihr Herrchen oder Frauchen vermissen. Mit der Zeit wird der Hund lernen, dass Sie immer wieder nach Hause kommen, und die Trennungsangst verschwindet von ganz alleine. Eines Tages wird Ihr Hund ganz entspannt alleine zuhause bleiben, und dann werden Sie ihn garantiert friedlich schlafend auf Ihrer Lieblingscouch wiederfinden!